
Gerade fragen sich extrem viele: Habe ich ADHS – oder nicht? Und gleichzeitig gibt es diese Gegenbewegung: „Modediagnose“, „haben wir doch alle“, „das bisschen Unruhe kennt doch jeder“.
Das stimmt sogar teilweise: Viele ADHS-Phänomene kennen alle Menschen. Der Unterschied ist oft nicht, ob es vorkommt – sondern ob es wie ein Grundrauschen da ist. Ein Klangteppich, der dein Erleben ständig prägt.
In dieser Folge nenne ich fünf Dinge, die bei ADHS häufig zusammenkommen. Nicht als Diagnose, nicht als Checkliste zum Selber-Labeln – eher als Orientierung, ob du dich in einem Muster wiedererkennst.
Ich spreche über Extreme (unter- oder überstimuliert), über diese innere Intensität, die nie ganz aus ist, über das verästelte Denken (ein Wasserglas → Sizilien → Weltlage), über ein seltsames Verhältnis zur Zeit – und darüber, warum Ruhe gleichzeitig dringend wäre und schwer auszuhalten ist.
Und ich sage auch klar: ADHS zeigt sich bei Frauen oft ganz anders als so, wie es in den Medien (und dem Stand der Forschung) portraitiert wird. Und kann trotz allem sehr individuell sein. Bei mir zum Beispiel ist nicht „Schlüssel verlieren“ das Thema, sondern Emotionsregulation und sensorische Überforderung.
Wie erfährst du dein ADHS?
Schick diese Folge gerne Jemandem, den diese Frage beschäftigt.
xoxo, Anna
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