Warum 2026 dein Offline-Jahr wird
Wir wollen alle öfter offline sein. Doch nie war der Zeitpunkt günstiger, es wirklich zu wagen.
Wie oft haben wir uns schon geschworen: Ich lege das Ding weg.
Öfter mal spazieren.
Mehr Bücher lesen.
Endlich mal einen Film zu Ende schauen, ohne nebenher noch zu scrollen.
Eile mit Weile wieder spannend finden (stimmt natürlich nicht, war es nie, aber you get the point).
Ich glaube, nie war der Moment für dich günstiger als jetzt, es endlich zu tun: Dein Leben wieder mehr offline zu leben.
Warum? Weil:
Das offline sein erfährt gerade einen Hype. Die Leute sind müde vom digitalen Dauerrauschen, es öffnen Offline-Clubs in Amsterdam, Berlin und Zürich, die Leute posten auf Social Media, wie sie alte Bücher lesen und wieder gärtnern. Und was im Trend liegt, ist einfacher umzusetzen. Weil wir keine Insel sind. Weil wir Menschen um uns herum brauchen, die das gleiche tun wie wir. Erinnerst du dich daran, wie du eine Zigarette nach der anderen geraucht hast? Und? Heute? Eben.
Endlich sprechen wir gesellschaftlich darüber, wie toxisch Social Media und das ständige digitale Präsentsein sein können. Und erkennen die negativen Folgen an. Gleichzeitig wird die Welt immer digitaler. Umso besser, wenn du dich spätestens jetzt fragst: Wie will ich leben? Wann online sein? Wofür? Wann ist es gut für mich und mein Leben, wann macht es alles einfacher, und wann ist es bloss Zeitverschwendung und Vermeidung eigener Gefühle? Fragen stellen und Antworten finden kannst du beispielsweise in meinem Kurs. Und gemeinsam mit anderen.
Die Welt geht vor die Hunde. Wir haben vielleicht in ein paar Monaten oder Jahren nicht mehr die Freiheit, die wir jetzt haben, die politische Stabilität, die wir jetzt kennen, die Chancen, die Jugend, die Gesundheit. Was willst du tun, mit deiner Zeit? Du kennst die Antwort… Also los jetzt, das Jahr ist noch jung!
KI wird uns überrollen, uns noch mehr Druck machen, uns noch mehr Antworten liefern, uns noch mehr tun und abarbeiten und lösen und diskutieren lassen. Der Moment, digital mal alles hinzuschmeissen und in die radikale Antibewegung zu gehen, war nie besser. Weil du nicht gewinnen kannst. Du kannst nicht so schnell, so effizient, so allumfassend sein wie die KI. Du kannst dich nicht noch weiter digital erschöpfen bis zum Umfallen. Aber du kannst dich dazu entscheiden, alles mal kurz hinzuschmeissen, die Geräte abzuschalten, ein Buch in die Hand zu nehmen oder dich hinzulegen und an die Decke zu starren und dich in der radikalen, politischen Haltung des Nichtstuns zu üben. Das ist echte Revolution. Und: Dein Nervensystem wird es dir danken.
Nichts und niemand im Internet, egal, wie schillernd es ist und wie sehr es uns mit Dopamin füttert, wird Gutes Essen ersetzen. Guten Sex. Echte Nähe. Wirkliche Zufriedenheit. Körperliche Beweglichkeit. Egal, wie digital rauschend die Party war, wir erkennen langsam alle: Wir haben immernoch einen Körper. Und ein Gehirn, das nicht ewig mit digitalem Stress geflutet werden kann. Du brauchst physische Nähe und echten Austausch im dreidimensionalen Raum genauso wie alle anderen Menschen auf dieser Welt. Also raus mit dir, wir treffen uns draussen!
Bis bald, Lieblingsmensch!
xoxo, Anna
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